Fitbit Charge HR Review

 

 

Bild: www.fitbit.com
 Hallo Leute,
mittlerweile gibt es auf dem Markt ja unendlich viele Fitness Tracker, die den Puls messen und einem Motivation für einen aktiveren Lebensstil geben können. Anfang des Jahres habe auch ich mich gefragt, wie aktiv ich eigentlich den ganzen Tag über bin, denn vom Ist-Zustand ausgehend kann man sein Training doch am Besten optimieren. Ich habe nach einem Tracker gesucht der 24 Stunden am Tag meinen Puls misst und davon ausgehend meinen kcal Verbrauch schätzen kann und bin natürlich realtiv schnell auf das Fitbit System gestoßen, da Fitbit zur Zeit wohl der meist gefragte Tracker auf dem Markt ist. Seit ca. einem Monat besitze ich nun den Fitbit Charge HR und kann euch deshalb ein Feedback zu der Uhr geben.

Optik und Tragekomfort
Den Charge HR gibt es in 5 verschiedenen Farben für ca. 150 €; ich habe mich für orangerot entschieden.  Im Lieferumfang enthalten sind ein Ladekabel sowie ein Bluetooth-Dongle um das Gerät ohne Kabel über euren PC zu synchronisieren. Allerdings gibt es zusätzlich eine kostenlose APP fürs Handy, sodass ihr die Synchronisation am PC eigentlich kaum braucht.
Der Tracker sieht stylish aus und ihr könnt ihn einfach wie eine Uhr am Handgelenk tragen, sodass er euch in eurem Tagesablauf nicht weiter stört oder einschränkt. Einige Leute berichten beim Tragen des Fitbit von Hautirritationen. Ich trage den Tracker Tag und Nacht locker am Handgelenk und lege ihn nur zum Duschen ab. Im Training trage ich ihn etwas fester. Außerdem säubere ich ihn täglich mit einem feuchten Tuch und wechsle auch mal das Handgelenk und hatte bisher keinerlei Probleme oder auftretende Reizungen.
 Der Fitbit Charge HR wirbt mit folgenden Eigenschaften 
    PurePulsTM- Herzfrequenz
    Training und Aktivitäten des ganzen Tages
    Anrufer-ID + Uhr
    Tracken deines Trainings
    Lange Akkulaufzeit
     Automatische Schlaferkennung + Alarme
    Kabellose Synchronisation
Herzfrequenz:
Die Herzfrequenz wird kontinuierlich über Sensoren an der Innenseite des Trackers gemessen. Ihr braucht also nicht noch zusätzlich einen Brustgurt zu dem Armband anzulegen. Ich habe vorher mit einer Polar Pulsuhr trainiert, die sich ja mit den meisten Ausdauergeräten in den gängigen Fitnessstudios verbindet. Das ist bei dem Fitbit allerdings nicht gegeben. Um eure Herzfrequenz zu sehen, müsst ihr auf die Uhr selbst schauen und nicht zum Beispiel auf den Gerätebildschirm des Laufbandes. Die Messung des Pulses stimmt bei mir mit anderen Messungen überein. Allerdings habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich den richtigen Sitz des Armbandes gefunden habe. Wenn ihr es zu weit vorne tragt, oder nicht fest genug schnallt, zeichnet es in der aktiven Phase euren Puls manchmal nicht richtig auf. Wenn ihr aber einmal die richtige Position gefunden habt, gibt es eigentlich keine Probleme mehr.
Training und die Aktivitäten des ganzen Tages: Eure Aktivitäten werden bei den meisten Bewegungen automatisch erkannt. So erkennt mein Fitbit, ob ich gerade auf dem Crosstrainer war oder auf dem Laufband stehe. Krafttraining wird unter dem Reiter „Training“ nicht als solches erkannt, kann aber manuell in der App nachgetragen werden. Wenn ich reite, zeigt er mir grundsätzlich „Laufen“ an, wobei es denke ich auch schwierig ist zu unterscheiden, ob da jetzt ich oder das Pferd unter mir am laufen ist. Da der Tracker auch die Schritte zählt und diese mit 10.000 als erstes Ziel angegeben sind, ist es ein zusätzlicher Ansporn öfter zu Fuß zu gehen :D. Schritte werden, soweit ich es beurteilen kann, realtiv genau erkannt, allerdings werden heftige Armbewegungen wie zum Beispiel beim Zähne putzen ebenfalls als Schritte gezählt. Für mich ist das allerdings nicht so wichtig, da ich den Tracker überwiegen zum Tracken der Herzfrequenz und kcal benutze. Etagen werden etwas ungenauer getrackt und zum Beispiel auch angezeigt, wenn man mit dem Aufzug ein Stockwerk fährt oder mit dem Auto einen Berg hinauffährt.
Tracken des Trainings:

 

Wie schon erwähnt werden die meisten Trainingseinheiten automatisch erkannt. Alternativ könnt ihr das Training auch manuell aufzeichenen, indem ihr es in der App auswählt oder die Taste an eurem Fitbit für 2 Sekunden drückt. Im Dashboard werden dann zusätzlich Herzfrequenz, Herzfrequenzzonen und Kalorienverbrauch sowie die Auswirkung des Trainings auf deinen Tag angezeigt.
Automatische Schlaferkennung:
Da ich das Band, wie erwähnt, auch nachts trage, zeigt der Tracker mir auch meine Schlafqualität an. Hier erkennt er auch wieder automatisch, wann ich ins Bett gehe, aufwache und wie lange und gut ich geschlafen habe.
 Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit ist vom Hersteller mit 5 Tagen angegeben. Bei mir hält der Akku meistens 2-3 Tage! Allerdings ist er auch sehr schnell (meist innerhalb 1 Stunde) wieder aufgeladen.
Sonstiges: Ich habe meinen Fitbit mit Myfitnesspal verbunden. Die beim Training verbrannten kcal werden somit gleich bei Myfitnesspal angezeigt, sowie umgekehrt meine aufgenommenen kcal im Fitbit Dashboard. Außerdem kann man sich in der App verschiedene Ziele festlegen (Zunehmen oder Abnehmen). Zusätzlich könnt ihr tracken, wie viel Flüssigkeit ihr aufgenommen habt.
Der kcal Verbrauch wird anhand von Größe, Gewicht (kann man bei Einstellungen der Fitbit genau eingeben) und Herzfrequenz ermittelt. Für mich ist das sowohl in der Diät als auch im Aufbau eine super Sache, da ich so einen realtiv genauen Überblick über meinen Verbrauch habe und dementsprechend meine kcal besser anpassen kann.
Der Tracker ist Spritzwassergeschützt aber nicht wasserdicht. Zum Duschen müsst ihr das Armband also immer ausziehen und für die Schwimmer unter euch eignet sich der Tracker dementsprechend leider auch nicht.
Wenn ihr eure Ziele erreicht habt (zum Beispiel 10.000 Schritte gehen oder eine bestimmte Anzahl an kcal verbrannt habt etc). werden euch die Reiter im Dashboard in grüner Farbe angezeigt und ihr bekommt als kleines Extra einen lachenden Smiley :). Der Tracker vibriert außerdem kurz, sodass ihr auch wenn ihr unterwegs seid wisst, das ihr gerade eines eurer Tagesziele erreicht habt.
 Fazit
Für mich hat sich der Fitbit Charge HR auf jeden Fall gelohnt und für den Alltagssportler ist der kleine Tracker eine tolle Motivation für ein aktiveres Leben.
Lasst mich doch in den Kommentaren wissen, ob ihr auch einen Tracker benutzt und ob er euch genauso motiviert wie mich 🙂
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1 Kommentar

  1. November 15, 2016 / 11:03 am

    Ich bin auch totaler Fan von meinem Fitbit Charge HR! Ich trage es nahezu jeden Tag seit einem Jahr und kann wirklich nicht klagen. So habe ich einen guten Überblick über meinen Tag und für mich als kleiner Kontrollfreak ist es perfekt. Ich will mein Fitbit nicht mehr missen 🙂

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