Keine Zeit für Sport? Tipps für ein besseres Zeitmanagement!

Mittlerweile ist das neue Jahr fast gut zwei Wochen alt und ich hoffe, ihr habt eure Neujahrsvorsätze noch nicht über Bord geworfen. Falls es mit dem „mehr Sport machen“ doch nicht so klappt wie ihr es euch vorstellt, habe ich heute ein paar Tipps für ein besseres Zeitmanagement für euch auf Lager.

Ihr kennt das bestimmt: Am Sonntagabend seid ihr motiviert, nehmt euch vor die kommende Woche regelmäßig Sport zu machen und auf eure Ernährung zu achten. Aber dann kommt der böse Alltag dazwischen. Arbeit oder Uni spannen euch ein, Einkäufe müssen erledigt werden und war da nicht noch der Arzttermin, der schon seit Ewigkeiten ansteht?

Ich habe absolut keine Zeit für Sport“ – wie oft habe ich das von Freunden und Bekannten schon gehört. Aber stimmt das wirklich? Wir haben alle die gleichen 24 Stunden am Tag Zeit. Warum schaffen es manche Menschen also regelmäßig zum Sport zu gehen, während andere, laut eigenen Aussagen, zu beschäftigt sind? Alles eine Frage des Zeitmanagements!

1. Seid ehrlich zu euch selbst

Habt ihr wirklich keine Zeit, oder habt ihr nach eurem 8-Stunden Arbeitstag oder nach euren Vorlesungen einfach nur keine Lust mehr euch aufzuraffen? Wenn ihr wirklich regelmäßig Sport treiben wollt, dann solltet ihr damit im eignen Kopf beginnen und bereit sein, mehr für eure eigene Gesundheit zu tun. Nehmt euren Tagesablauf mal etwas genauer unter die Lupe und überlegt euch, ob ihr es wirklich nicht schafft 30-60 Minuten Bewegung zu integrieren.

2. Baut eure Sporteinheit fest in euren Tagesablauf ein

Durch einen strukturierten Tagesablauf bei dem der Sport als fester Bestandteil eingeplant wird, fällt es euch viel leichter auch wirklich aktiv zu werden. Seht die Sporteinheit dabei am besten als festen Termin an, zum Beispiel wie einen Arzttermin, den ihr nicht absagen könnt. Denkt daran: Die Bewegung ist wichtig für euch und eure Gesundheit. Und ihr solltet immer an erster Stelle stehen. Ob ihr als Frühaufsteher eine halbe Stunde vor der Arbeit laufen geht oder morgens lieber etwas länger liegen bleibt und euch dafür direkt danach sportlich betätigt, bleibt euch überlassen. So entwickelt ihr bald eine Routine.

3. Nutzt eure freie Zeit sinnvoll

Jeder von uns „verschwendet“ wertvolle Zeit am Tag. Auch ich erwische mich dabei, wie ich hier und da noch fünf Minuten diese und jene Social Media Kanäle durchstöbere, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes tun wollte.

Aus „ich setz mich nur mal eben fünf Minuten auf die Couch“ wird ganz schnell „jetzt ist es sowieso zu spät zum Sport zu gehen“. Trickst also euren inneren Schweinehund aus, packt eure Trainingstasche schon am Vorabend und fahrt nach der Arbeit nicht erst nach Hause sondern direkt zum Fitnessstudio.

Liegestütz

4. Baut Mini-Workouts zu Hause oder im Büro ein

Sportlich aktiv werden heißt nicht zwingend, dass ihr täglich zwei Stunden im Studio verbringen müsst. Bewegen könnt ihr euch überall, selbst vor dem Fernseher! Habt ihr ein Laufband zu Hause, dann schaut doch eure Lieblingsserie demnächst mal darauf, statt auf der Couch. Auch ohne Geräte könnt ihr Mini-Workouts und Übungen mit dem eigenen Körpergewicht immer und überall problemlos einbauen. Wie wäre es zum Beispiel mit 10 Burpees pro Werbepause?

5. Nutzt das Wochenende

Nutzt eure freie Zeit am Wochenende und macht den Sport, den ihr gerne macht. Ob Laufen, Fitnessstudio, Inliner fahren – jede Bewegung zählt. Ich persönlich liebe es am Wochenende auszuschlafen, ausgiebig zu Frühstücken und danach in ein angenehm leeres Studio zu fahren.

Fazit: Gutes Zeitmanagement beginnt in eurem Kopf

Wenn ihr es wirklich wollt, dann findet ihr in der Woche genügend Zeit um Sport zu machen:

  • Analysiert euren Tagesablauf und eliminiert Zeitfresser.
  • Lasst die Sporteinheit zu einer festen Routine werden.
  • Bleibt dran: Ihr werdet sicherlich nicht von heute auf morgen einen komplett anderen Tagesrhythmus entwickeln. Das braucht etwas Zeit, Energie und Motivation.
  • Besiegt euren inneren Schweinehund, in dem ihr euch klare Ziele setzt und euch ab und zu auch belohnt.
  • Denkt nicht „Ich habe heute wohl keine Zeit mehr für Sport“ sondern „Ich gehe heute auf jeden Fall noch zum Sport“.

Und denkt immer daran: Gerade dann, wenn ihr absolut keine Lust hattet, werdet ihr euch nach dem Training einfach nur super fühlen und könnt stolz auf euch sein, dass ihr euren inneren Schweinehund besiegt habt!

 

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4 Kommentare

  1. Januar 14, 2017 / 5:19 pm

    Ich bin Täglichläufer, aus Überzeugung, aber auch um der Prokrastination, oder Aufschieberitis entgegenzuwirken! Und ich muss sagen, 30 Minuten am Tag finde ich irgendwie immer… Wobei der ein oder andere das bezweifelt…

    • BrinaLe
      Januar 14, 2017 / 8:43 pm

      Hallo Michael, genau das! Etwas Zeit für Sport findet jeder, egal wie stressig der Alltag ist. Lg

  2. Linda
    Januar 14, 2017 / 11:37 pm

    Ich denke dass das schon auch was mit dem unterschiedlichen Leben zu tun hat. Hast du Kinder? Hunde? Haus? Ehemann? 45 Std Woche? Mutter die du pflegst? Zeitmanagement ist gut und wichtig aber es soll auch wirklich Menschen geben die viele Aufgaben haben und da steht Fitnessstudio nicht an Platz 1.

  3. Januar 21, 2017 / 1:11 pm

    Wirklich tolle Tipps! 🙂
    Die Sportzeiten fest einzutragen in meinen Kalender hat wirklich was gebracht.
    Aber manchmal überkommt mich doch mein innerer Schweinehund.. ich wünschte ich wäre so motiviert wie du 🙂

    Liebste Grüsse
    Swenja
    http://www.overtheview.ch/

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